10 November 2009

Ab 16.11. wird auf den Kanaren geimpft

In den Centros de Salud auf den Kanarischen Inseln wird ab dem 16. November gegen den Schweinegrippe Virus geimpft. Das hat das Gobierno in einer Pressekonferenz gestern bekannt gegeben. 400.000 Impfdosen stehen auf dem Archipel zur Verfügung um als erste die Risikogruppen wie Polizei, Feuerwehr, Mitarbeiter im Sanitätsdienst, Schwangere, Babys und Personen über 65 Jahre zu impfen. Mehr Informationen zur Impfung gegen den H1N1 Virus gibt es in den Centros de Salud auf allen sieben Inseln.


Quelle: Radio Megawelle





Flughafensteuern auf den Kanaren sollen eingefroren werden

Druck erhält der spanische Minister für Tourismus aktuell von zwei Seiten. Auf der World Travel Market Messe in London fordern Touroperatoren genauso wie Politiker aus den eigenen Reihen die Flughafensteuern einzufrieren. Was Ryanair im Alleingang auf allen spanischen Flughäfen erreicht hat, fordern jetzt auch Vertreter von TUI, Thomas Cook, Iberia, Travel Group und viele mehr. Für den Präsidenten der Kanarischen Inseln und seine Tourismusministerin Rita Martín sind die Flughafensteuern die Schlüssel zum Aufschwung. Auch die Touroperatoren haben bereits signalisiert, dass bei geringerem Kostenaufwand das Kontingent zu den Kanarischen Inseln aufgestockt wird.


Quelle: Radio Megawelle





Gratis W-LAN für alle Einwohner von San Sebastian

Als erste Inselhauptstadt auf den Kanarischen Inseln will San Sebastian auf La Gomera zur „Gratis Wi-Fi“ Zone werden, zumindest wenn es nach dem Willen des Cabildo von La Gomera geht. Die Idee ist weniger aus Prestige- als vielmehr aus Kostengründen entstanden. San Sebastian verfügt über zuwenige Leitungen um alle Bewohner mit einer ADSL Verbindung auszustatten. Die Kosten um ganze Straßenzüge aufzureißen geht in Millionenhöhe. Vor allem der denkmalgeschützte Stadtkern müsste komplett saniert werden. Die Idee der Internetverbindung über Funk ist deutlich kostengünstiger und bedeutet für die Stadt einen großen Schritt in Richtung neuer Technologien.


Quelle: Radio Megawelle





Kanarische Rentner sind arme Rentner

Knapp 37.000 Pensionisten auf den Kanarischen Inseln haben monatlich nur 340 Euro zur Verfügung. Das geht aus einer aktuellen Statistik des INE hervor. Insgesamt beziehen rund 250.000 Personen auf dem Archipel Rente. Im spanienweiten Vergleich beziehen nur 5% der Rentner die staatliche Mindestrente, auf den Kanarischen Inseln dagegen sind es 25%.


Quelle: Radio Megawelle





Autónomos wollen nicht mehr autonom sein

Innerhalb der letzten neun Monate haben sich knapp 20.000 Autónomos auf den Kanarischen Inseln aus der Seguridad Social abgemeldet.

Damit fehlen der Sozialkasse rund 5,2 Millionen Euro. Bis heute haben sich bereits 36% der kanarischen Autónomos abgemeldet, in Murcia zum Beispiel sind es sogar 60%, spanienweit haben aufgrund der Auftragslage 45% der Freiberufler ihre Tätigkeit aufgegeben. Laut der Präsidenten der Federacion Nacional ATA, Lorenzo Amor, ist es aber nicht nur die Auftragslage, die die Existenz der Selbständigen bedroht. Die Banken geben seit der Wirtschaftskrise an Autonomos keine Kredite mehr und die Gefahr einer Pfändung wegen Zahlungsschwierigkeiten sei enorm angestiegen.


Quelle: Radio Megawelle





Einzelhandel verzeichnet Umsatzrückgang bis zu 50 %

Die Wirtschaftskrise ist der Grund für die Schließung von 5.000 Geschäften und weiteren 60.000 Arbeitslosen.

Dieser Meinung ist der Präsident der Vereinigung der mittleren und kleinen Unternehmen auf den Kanarischen Inseln, Prudencio Lorenzo. Gründe für die negative Prognose findet der Wirtschaftsfachmann in den Verkaufszahlen. Im Vergleich zu 2007 sind alleine im Einzelhandel Rückgänge von bis zu 50% zu verzeichnen. Die Erwartungen für das Weihnachtsgeschäft sind verhalten. Lorenzo fordert eine Reaktion von der Regierung um mit neuen Gesetzen der Talfahrt entgegen zu wirken. Eine Reaktion gab es bereits: Zapateros Team hat fürs kommende Jahr Steuererhöhungen angekündigt.


Quelle: Radio Megawelle





Deutschland protestiert und Spanien ist glücklich

Während in Deutschland Opel-Mitarbeiter protestieren, kommt aus dem Ausland überwiegend Zustimmung zu der Kehrtwende von General Motors.

Spanien steht der Entscheidung von GM positiv gegenüber. Die Regierung wies darauf hin, dass GM das Opel-Werk bei Saragossa immer als eines der profitabelsten des Konzerns eingeschätzt hatte. Bei einer Übernahme von Opel durch Magna war in Spanien befürchtet worden, dass Opel sich mehr an Osteuropa ausgerichtet hätte. Die Spanier hoffen, dass GM eine bessere Regelung findet als der Zulieferer Magna, der 900 der 7.500 Stellen abbauen wollte.


Quelle: Radio Megawelle





Teneriffa-Nord: Maschine der Iberia musste umkehren

Nach nur einer Minute in der Luft musste gestern eine A321 der Iberia zum Flughafen Tenerife Norte zurückkehren. Die Maschine bekam unmittelbar nach dem Start um 7:15h nach Madrid ein Problem mit dem linken Triebwerk. Die 132 Passagiere wurden nach der Landung auf andere Flüge verteilt. Ein Sprecher der Iberia versicherte, dass für die Passagiere keine Gefahr bestanden habe, da dieser Flugzeugtyp auch mit einem Triebwerk noch sicher fliegen und landen könne.


Quelle: Radio Megawelle





05 November 2009

Die Regierung der Kanaren friert die Gehälter ihrer Beamten ein

Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Situation auch in den öffentlichen Verwaltungen hat sich die kanarische Inselregierung schon am 5. Juli entschlossen, die Personalausgaben im kommenden Jahr und, falls keine wirtschaftliche Besserung eintritt, auch noch 2011 um 1.5 % zu reduzieren.

Dies gilt auch für die Wirtschaftsbetriebe, die von der kanarischen Regierung geführt oder besessen werden.

Im Wesentlichen will man das durch den Gehaltsstop erreichen und auch dadurch, dass derzeit freie Stellen in der Verwaltung nicht besetzt werden. Allein 2/3 der Reduzierung der Personalausgaben entsteht durch den Entfall der bisherigen freiwilligen Beihilfe zur Renten- und Pensionskasse der Beamten.


Quelle: Radio Megawelle





Knapp 100.000 Langzeit-Arbeitslose auf den Kanaren

Knapp 100.000 Canarios sind seit mehr als 12 Monaten arbeitslos.

Die Quote der Langzeit-Arbeitslosen liegt auf den Kanarischen Inseln bei 10%, auf dem Festland nur bei 5,6%. Ursachen dafür liegen laut Arbeitsamt INEM in der wirtschaftlichen Struktur. Fast allen Langzeitarbeitslosen fehlt eine Qualifikation oder Spezialisierung. Vor der Wirtschaftskrise waren die meisten im Tourismus beschäftigt. Dieser ist auf den Inseln um bis zu 40% in den letzten Monaten zurück gegangen.


Quelle: Radio Megawelle